Medien Schweiz

Satire Nachrichten sie lösen seit Jahren, schmunzeln aus, oder auch Empörung. Es gibt neben, Satire Nachrichten, aber auch noch eine andere Art bewusst gestreute Fehlinformationen die sogenannten, fake news.

Nur warum sollte jemand online insbesondere in Sozialen Netzwerken absichtlich, lügen? Vor allem aus zwei Gründen. Zum einen sollen polarisierende, vermeintlich spannende und emotionale Meldungen Aufmerksamkeit, erzeugen und damit, klicks. Und je mehr user eine Website besuchen, desto mehr kann der Betreiber mit Werbung verdienen, zum anderen sollen Fake News häufig der politischen Einflussnahme dienen.

Social Media

Betreffen sie öffentliche Personen oder aktuelle Themen, kann dass die Meinung von Usern zu diesen Themen verändern und User sind in einer Demokratie eben auch Wähler. Dabei können so genannte social bonds also Computerprogramme die online wie menschliche User auftreten, die Wirkung von Fake News noch verstärken.

Sie tarnen sich hinter menschlichen Profilfotos und sind teils nur schwierig von menschlichen Usern zu unterscheiden. Auf bestimmte Schlagworte und Hashtags programmiert, finden sie einschlägige Posts, liken und teilen diese. Noch dazu können sie vorgefertigte Beiträge beliebig oft und rund um die Uhr posten.

Social Bots können aber auch fremde post analysieren und darauf basierend, eigenständig Beiträge erstellen. Dabei kommen sie meist nicht, einzeln, sondern zu Tausenden zum Einsatz. Durch solche regelrechten Bot Armeen bekommen einzelne posts sekundenschnell unzählige likes. Und weil solche scheinbar beliebten Beiträge menschlichen Usern bevorzugt angezeigt werden, kann das die Stimmung in Sozialen Medien verändern.

Heute wissen wir dass Social Watch bereits in Wahlkämpfen zum Einsatz gekommen ist. Ob dadurch Wähler Entscheidungen beeinflusst wurden, darüber können wir aber nur spekulieren. Ein standard Rezept Fake News und Social posts zu erkennen, gibt es nicht. Oft lässt der Inhalt eines Beitrags allein nicht erkennen ob er wahr oder falsch ist.

Umso aussagekräftiger ist dafür der Kontext. Wer ist der Verfasser, nennt er verlässliche Quellen, bietet er differenzierte Darstellungen, oder nur einseitige Meinungen. Hat die Seite ein Impressum und handelt es sich um ein seriöses journalistisches medium. Diese Kriterien helfen ihnen, wenn sie sich das nächste mal fragen, kann das wirklich wahr sein. An manchem post aber werden sich wohl auch in Zukunft noch die Geister scheiden.

Was ist Big Data

Der Begriff Big Data bezeichnet Datenmengen die so groß, sind dass man sie mit normaler Soft- oder Hardware bzw. herkömmlichen Methoden der Datenverarbeitung nicht mehr bewältigen kann. Wie entstehen solche Datenmengen? Ganz einfach, wie alle erhalten sie mit jedem Klick, jedem online Einkauf, jede Eingabe ins navigationsgerät, jede Finanztransaktion, jedem Telefonat, jedem Fitnessstudio besuch, jeden neuen Freund im Sozialen Netzwerk.

 Big Data

Das bedeutet die Datenberge wachsen. Die gleiche Menge an Daten die die Menschheit von ihrem Ursprung an bis zum Jahr 2002 geschaffen hat, entsteht im Jahr 2014 bereits in der Zeit, in der sie einen Kaffee trinken, innerhalb von zehn Minuten. Mit dem Begriff Big Data sind aber häufig nicht nur die Daten an sich, sondern auch deren Analyse und Nutzung gemeint.

Das bedeutet, dass man die Datenmenge nutzt indem man darin automatisiert, Muster und zusammenhänge sucht ein Beispiel dafür kennt fast jeder vom online Shopping Empfehlungen aller Kunden, die das kauften, kauften auch basierend auf der Echtzeit Auswertung von Millionen von Kaufdaten anderer Kunden. Mit Hilfe dieser Daten wird errechnet, welche Produkte den Käufer mit hoher Wahrscheinlichkeit noch interessieren könnten.

Ein ganz anderes Beispiel für die Analyse von Big Data kommt aus Den USA. Dort wurde über die automatisierte Auswertung von Fried die Verbreitung einer Grippewelle vorhergesagt und eingedämmt. Es sind unendlich viele Bereiche denkbar in denen Big Data zum Einsatz kommen kann. In der medizinischen Forschung können massen Daten helfen die besten Therapien für Krankheiten wie Krebs zu finden.

Maschinen können Ihre eigenen Betriebsdaten nutzen, um daraus zu lernen und effizienter zu werden. Unternehmen können Big Data nutzen, um ihre Kunden besser kennenzulernen und Produkte, Dienstleistungen und Werbung auf die zuzuschneiden. Und das sind nur einige Beispiele, aber Big Data wirft auch Fragen auf. Wem gehören die häufig persönlichen Daten? Ist es gefährlich wenn nur wenige große unternehmen sie kontrollieren?

Wollen wir und das ist ein reales Beispiel wirklich von einem Online Shop auf Basis des Kaufverhaltens erfahren, dass jemand schwanger ist, und kommt irgendwann der Zeitpunkt an dem auch menschliches Verhalten voraussagbar wird.

Also Big Data bietet enorme Chancen aber auch Risiken es ist ein wenig wie bei der Entdeckung des Feuers durch die Steinzeitmenschen, man kann sich daran die Finger verbrennen oder eine Zivilisation darauf begründen